Programm

Krieg der Clans

20.05.17 | 22:50-01:00 Uhr

Indien 2002 | Folge 0 von 0

Bolly.
Love
 
 

Im ihr fremden Indien muss eine junge Mutter weit über sich hinauswachsen, als ihr von der Familie ihres Mannes die Ausreise in die Heimat verweigert wird.

Spielfilm, Drama

130 Minuten - Ab 16

Original Title

Shakti-The Power

Nandini  Karisma Kapoor

Narasimha  Nana Patekar

Shekhar  Sanjay Kapoor

Regie

Krishna Vamshi

Krieg der Clans

Die in den USA aufgewachsene Nandini hat mit dem erfolgreichen Geschäftsmann Shekhar einen kleinen Sohn. Als Berichte über einen Gewaltausbruch in einer indischen Provinz kursieren, besteht Shekhar darauf, nach Indien zu reisen, weil er um das Wohlergehen seiner Familie fürchtet. Obwohl ihr Shekhar bis zu diesem Zeitpunkt seine Verwandtschaft verschwiegen hatte, besteht die überraschte Nandini darauf, ihren Mann zu begleiten. Doch in Shekhars Heimat wird schnell klar, weshalb er seine Wurzeln verleugnet hat: Seit Generationen steckt Shekhars Familie in einer blutigen Fehde mit einem benachbarten Clan. Nandini ist entsetzt über die Gewalttätigkeit von Shekhars Vater, dem charismatischen Familienoberhaupt Narsimha. Dieser ist von ihrem kleinen Sohn ganz entzückt, während Nandini sich zunehmend Sorgen macht, welche Folgen der Umgang mit dem brutalen Großvater für ihr Kind hat. Als Shekhar sich bemüht, Frieden zwischen den Gangs zu stiften, kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem Shekhar getötet wird. Völlig außer sich will Nandini sofort nach Kanada zurückkehren. Doch Narsimha besteht darauf, seinen Enkel bei sich zu behalten und verbietet seiner Schwiegertochter die Ausreise. Verzweifelt schmiedet Nandini einen riskanten Plan, denn für nichts in der Welt wird sie ihr Kind zurückzulassen. In Grundzügen stützt sich das beklemmende Drama auf die Lebensgeschichte von Betty Mahmoody, welche in Hollywood unter dem Titel "Nicht ohne meine Tochter" ebenfalls beeindruckend verfilmt wurde. Hauptdarstellerin Karisma Kapoor erhielt für ihre eindringliche Darstellung einer um ihr Kind kämpfenden Mutter eine Nominierung für den Filmfare Award.